Cayado

Holsteiner, Farbe: Schimmel, Geburtsjahr: 2004, Stockmaß: 1,70 m

 

Station: Hengststation Holzeder, Malching

 

belegte Stute:  Annabel, Hurrican T, Mme Kirsten

 

Clearway Capitol I Capitano
Folia
Wodka II Lord
Gerona 2
Irrada Calando I Cor de la Bryère
Furgund
Errada Cor de la Bryère
Soleil
 

Mit einem randvollen Erfolgskonto in Zucht und Sport kommt mit dem Holsteiner Strahle-Schimmel Cayado ein bewährter Vererber neu in Malching zum Einsatz. Cayado absolvierte 2007 den 30 Tage-Test in Schlieckau mit einer Springnote von 9,36. Erwartungsgemäß konnte Cayado in seiner Hengstleistungsprüfung im Springen beeindrucken. Im Turniersport war er nach Siegen in Springpferdeprüfungen in den letzten Jahren mit der Amazone Teike Carstensen Sieger und vielfach platziert in der Klasse S. Von 57 in Deutschland erfolgreichen Nachkommen hatten neun bereits teils internationale S-Platzierungen (u. a. Cayus/Andreas Erni bzw. Castro W/ Jesse Luther). Mit "Mac Uwe"  lieferte er unter Kendra Claricia Brinkop 2016 den Bundesvizechampion der sechsjährigen Springpferde in Warendorf. Das steht geradezu spiegelbildlich für die hohen Zuchtwerte lt. FN-Zuchtwertschätzung. Bisher lieferte er drei gekörte Söhne (Cayetto, Claqueur und Contego) sowie mehrere hoch bezahlte Auktionspferde.

Das Pedigree erklärt die hohe Leistungsdichte besonders aufschlussreich: Der Vater Clearway gewann mit Lars Bak Andersen Springen bis Klasse S, wobei er sich auch international mehrfach platzierte, u. a. 2003 im Großen Preis von Neumünster, ehe er als Neunjähriger erstmals in den Deckeinsatz ging. Die Mutter Irrada hat Calando I (Karsten Huck bzw. Edgar-Henri Cüpper/LUX) zum Vater. Die Großmutter Errada ist Vollschwester von Corrado I und II sowie zur Stute Fayence, die mit Contender den in Zangersheide gekörten Chellano Z gebracht hat. Die weitere Mutterlinie von Cayado geht zurück über Cor de la Bryère-Capitol I, über die beiden Vollblüter Maestose xx und Frivol xx und über Fanal auf die Stute Organisation von Heinzelmann. Sie brachte ebenfalls von Fanal bereits die Pferde Baden und Original Holsatia, die beide 1952 für die Olympischen Spiele in Helsinki/FIN nominiert waren. Ringo von Frivol xx, aus einer Ramzes AA-Tochter der Organisation, war 1968 bei den Olympischen Spielen in Mexiko bestes Pferd in der japanischen Equipe. Eine weitere Tochter aus der Organisation, die Stute Redliche von Herrscher, ist die Urgroßmutter von Landlord 4 (v. Landgraf I-Tin Rod xx), dem Olympiapferd von Ludger Beerbaum 1988 in Seoul/COR, bzw. dessen Vollbruder Lausbub 48/Achaz von Buchwaldt. Dieser Stamm 6879 hat sich durch eine ganze Reihe von außergewöhnlichen Springpferden hervorgetan, u. a. auch Aquino/Franke Sloothaak.